Grundgedanken zur Tierpsychologie

Wenn das veränderte Verhalten eines Tieres nicht auf organische Erkrankungen zurückzuführen ist, kann die Tierpsychologie helfen.

Medikamente alleine sind oft nicht genug, wenn unsere Hunde seelisch erkranken.

Der Mensch ist oft sehr ungeduldig wenn der Hund nicht mehr so funktioniert wie er es gewohnt war oder gerne hätte.

Man möchte die schnelle Lösung, denn in unserer schnelllebigen Zeit muss alles gleich und sofort passieren, da kommen einem Medikamente die schnell „ helfen“ gerade recht.

Leider wird dadurch vielleicht das Symptom behoben, wenn man Glück hat, aber niemals die Ursache. Dafür braucht man Zeit und eine gute Beobachtungsgabe um zu sehen, warum der Hund plötzlich aggressiv, lustlos, ruhelos, vielleicht ständig bellt und unberechenbar ist.

Verständnis und auch die Umstellung unseres Verhaltens zu den Hunden ist oftmals ausschlaggebend für die Veränderung des Hundes.

Man darf nicht vergessen, dass der Hund früher eine Aufgabe hatte, wie z.b. der Schäferhund hütete, der Pyrenäenberghund als Herdenschutzhund bei den Schafen gegen Wölfe eingesetzt wurde und nicht wie heute die Hunde nur gekauft werden weil, wir sie so schön finden, sie dann in einen Reihenhausgarten sperren, dann ganz verwundert sind, wenn solche Hunde die bei uns oftmals nur aus rein egoistischen Gründen gekauft werden, nicht so funktionieren wie wir uns das vorstellen .

Wir haben in der Regel alle arbeitslose Hunde, die wenn man sie nicht sinnvoll beschäftigt, neurotisch, aggressiv, nicht stubenrein werden, ständig bellen, ängstlich oder unsicher sind unberechenbar werden, mit einem Wort verhaltensgestört werden.

Oftmals landen diese armen Geschöpfe weil der Mensch nicht mehr mit Ihnen klarkommen im Tierheim.

Dabei sind oft Verhaltenskorrekturen, bei den Hunden und die richtige Anleitung für die Besitzer, die Lösung.

Auch Hunde haben Ängste und Phobien.

Ein Hund der als junger Hund von einem großen schwarzen Hund angefallen und gebissen wurde, kann in Zukunft extrem ängstlich auf das Zusammentreffen mit schwarzen Hunden reagieren, aber genauso könnte er auch extrem aggressiv auf schwarze Hunde reagieren. Hunde reagieren, aber auch genauso extrem aggressive auf schwarze Hunde.

Hier kann man durch gezieltes therapeutisches Training einige Korrekturen vornehmen.
Haben Sie solch einen Hund, der nicht hört, der mit Ihnen spazieren geht und nicht sie mit ihm???
Der z.B. übersteigerte Aggressivität an den Tag legt, nach Ihnen schnappt, die Wohnung markiert, überängstlich ist, knurrt wenn Sie auf das Sofa wollen, oder ihren Hund vom Sofa schicken ??

Die Beratung findet in der Regel als Hausbesuch statt. Damit ich sein Umfeld kennen lerne.

Ich erstelle dann eine Anamnese um den Besitzern korrekte Behandlungsmaßnahmen zu empfehlen.

Hier wird individuell mit den Hunden und den Besitzern gearbeitet, denn den Hund zu verstehen basiert vor allem auf der richtigen Kommunikation zwischen Herrchen und Hund. Nur ein problemfreier und guterzogener Hund wird überall gerne gesehen.

Wir müssen lernen seine Körpersprache zu verstehen sowie der Hund unsere Körpersprache versteht.

Und wenn wir nicht eindeutige Signale geben, missversteht uns der Hund und er weiß gar nicht was wir von ihm wollen, er verselbständigt sich dann und die Probleme fangen an.
 


Wenn man mit den Tieren spricht.
Werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch gegenseitig kennen,
wenn du nicht mit ihnen sprichst, wirst du sie fürchten,
was du fürchtest vernichtest du.

Altes indianisches Sprichwort